2005-08-11

Bildbearbeitungsprogramme

Warum gibt es auf für den Mac eigentlich für zu Hause kein wirklich gutes Bildbearbeitungsprogramm? - eins was da ansetzt, wo iPhoto aufhört - mit dem man zum Beispiel frei drehen oder auch spiegeln kann - was die iPhoto Bibliotheken erkennt und damit arbeitet - mit dem man rote Augen manuell entfernen kann - was eine Hilfe hat, die nicht die Menüs und Befehle beschreibt, sondern aufzeigt, wie man mit ihnen umgeht und was man mit ihnen macht - was eine GUI hat, die sich einem schnell erschließt und die einen inspiriert, etwas zu probieren, die halt Mac-like ist - welches in Cocoa geschrieben ist und die Funktionen von OS X nutzt - welches für einen ganz normalen Privatnutzer bezahlbar ist Im einzelnen kritisiere ich folgendes: Erscheint eine neue Version des GraphicConverters, zeigen die Kommentare dazu immer auf, dass er die Macwelt spaltet. Die einen kennen ihn noch aus OS 7 Zeiten und können ihn im Schlaf bedienen. Für sie ist er ein tolles Programm, was für sie nicht wegzudenken ist. Die andere Fraktion schreibt, der GC sei überladen mit Funktionen und habe dazu eine GUI, die die vielen Funktionen einfach nicht zugänglich macht. Es sei ein schlecht portiertes OS 9 Programm. Mich inspiriert der GC nicht und mich ärgert, dass es keine vernünftige Integration in iPhoto gibt. Ab und zu diskutiere ich mit Herrn Lemke über die GUI, inzwischen glaube ich, dass er nicht versteht, was ich meine. Photoshop Elements funktioniert nur dann vollständig, wenn man ein Admin ist. Das bin ich normalerweise nicht, so dass die Installation eine etwas aufwändigere Prozedur wird, bei der man die Rechte etwas umbiegen muss. Es funktioniert auch nicht, wenn man die Festplatte so formatiert hat, dass Groß- und Kleinschreibung unterschieden werden. Wirklich Mac-like ist es auch nicht, was man zum Beispiel dann sehr deutlich merkt, wenn man in den Modus "Schnellkorrektur" umschaltet. Das Dienste des Browsers Opera in das Dienste-Menü eingetragen werden, nur weil Adobe Opera (in einer alten Version) für die Hilfe nutzt, ist auch nicht bis zum Ende durchdacht. Zuletzt ist PSE für mich schon überladen mit Funktionen, so dass ich (zu) lange suchen muss, bis ich finde, was ich brauche. Picture Arena hat eine seltsame GUI, die sich mir nicht richtig erschließen will. Das Programm erkennt die iPhotobibliotheken und kann dazu auch eigene anlegen. Letztes hilft mir schon nicht mehr wirklich, da einige andere Programme, die ich nutze, direkt auf die Bilder in iPhoto zugreifen können. Das es Cocoa ist und auch Core Image nutzt ist klasse. Die ganz einfachen Sachen macht es mir aber nicht ganz einfach. (Gerade habe ich mit Picture Arena noch etwas gespielt und denke, ich werde mal den Entwickler kontaktieren, warum er was und wie gestaltet. Vielleicht kann ich da ja Einfluss nehmen. Mit Herrn Lemke vom GC habe ich seit der Mac Expo in Köln regen E-Mailwechsel, doch glaube ich immer mehr, dass er einfach anders denkt, als ich das tue. Mehr gibt es ggf. mal als Erfahrungen mit einem Switcher.) (Software)

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